Hundenahrung

Um das richtige Hundefutter für Ihren Hund auszuwählen, sollten die Rasse, das Alter und auch das Aktivitätsniveau berücksichtigt werden. Der Anteil von Nährstoffen spielt bei der Hundenahrung und der täglichen Fütterung eine wichtige Rolle.

Nährstoffe sind Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, diese Bestandteile sollten in jeder Hundenahrung enthalten sein.

Als Durchschnittswerte für den Nährstoffbedarf eines mittelgroßen Hundes (ca. 20 kg Körpergewicht) kann man laut dem amerikanischen Nationalen Forschungsrat (National Research Council) folgende Daten als Anhaltspunkt verwenden:

  • Proteine ca. 25%
  • Fett 12 %
  • Ballaststoffe 5-7%
  • Kalzium 1,1 %
  • Phosphor 0,8-0,9%

Trockenfutter in der Hundenahrung

Der Wassergehalt macht den Unterschied zwischen Trocken- und Feuchtfutter in der Hundenahrung aus.

Bei der Hundenahrung scheint Trockenfutter häufig die bessere Alternative zu sein, nicht nur für den Geruchssinn der Hundebesitzer, sondern auch für die Finanzen. Trotzdem sollte man bei der Qualität der Hundenahrung auf den Eiweißgehalt (Proteine) achten, denn dieser wird häufig durch nicht verwertbare Bestandteile, wie z.B. Krustentiere oder Federn erreicht.

Proteine können pflanzlichen oder tierischen Ursprung haben, wichtig ist hierbei eigentlich nur die Qualität (Aminosäuren) und die Verdaulichkeit. Proteine sind für den Körper unentbehrliche Baustoffe, die für das Immunsystem, Muskulatur und auch für die Hundehaare notwendig sind. Hier sollte die Toleranz der Verwertbarkeit zwischen 85% bis zu 90% liegen. Gute Eiweißlieferanten für Hunde sind u.a. Fisch, Lamm, Rind und (gekochte) Eier.

Feuchtfutter in der Hundenahrung

Feuchtfutter für die Hundenahrung kommt wesentlich teurer als das praktische Trockenfutter. Die eher unangenehmen Flatulenzen, der strenge Geruch, als auch die Konsistenz vom Kot wird von vielen Hundebesitzern als unangenehm empfunden.

Feucht- oder Dosenfutter enthält zwar viel mehr Wasser als das Trockenfutter, ist aber wegen der Dosenentsorgung nicht unbedingt umweltfreundlich. Man braucht von der Menge her mehr als das Dreifache wie beim Trockenfutter. Feuchtfutter ist allerdings gut geeignet für Hunde mit Zahnproblemen und für Senioren und wird auch gerne von Hunden gefressen.

Rohfütterung

Es gibt bei der Hundenahrung auch noch die Alternative mit der Rohfütterung, die als BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) bekannt ist. Beim Barfen wird rohes Rindfleisch, oder Fleisch von anderen Tieren, wie beispielsweise vom Lamm, Schaf, Hähnchen, sowie rohe Knochen und Gemüse gefüttert. Bei der Rohfütterung wird die Hundenahrung selbst zusammengestellt, wobei man allerdings ganz besonders auf die Zusammenstellung und auf die notwendigen Nahrungswerte achten muss. Barfen ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch teurer als die anderen Fütterungsarten.

Worauf ist bei der Lagerung von trockener Hundenahrung zu achten?

Die trockene Lagerung bei Trockenfutter ist sehr wichtig, damit es durch die Feuchtigkeit nicht verdirbt oder schimmeln kann. Aber auch durch eine zu warme Lagerung können die Fette und aufgesprühte Vitamine schnell ranzig werden, so dass der Hund die ihm angebotene Nahrung nicht mehr anrühren wird.

Zusätze in der Hundenahrung

Bei allen Zusätzen die der täglichen Hundenahrung beigefügt werden, sollte das nach Absprache mit dem Tierarzt stattfinden. Dieser kann Ihnen, speziell auf Ihren Hund angepasste, Ernährungsvorschläge geben, damit Ihr Vierbeiner auch wirklich eine ausgewogene, dem Alter und dem eigenen Bedarf entsprechende Hundenahrung erhält.

Eine Über- oder Unterversorgung mit wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien kann durch eine Blutuntersuchung ermittelt werden.
Zusätzliche Präparate sollten deshalb gezielt eingesetzt werden, um die Hundenahrung zu ergänzen, z.B. bei Aufzucht, im Alter, bei Trächtigkeit, Krankheit und Verletzungen.

Individuelle Anpassung der Hundenahrung

Viele Faktoren spielen eine Rolle bei der Hundenahrung, wie z.B. Größe, Aktivität, Gewicht, Alter, Rasse etc.. Der Energiebedarf ist natürlich, wie auch die Verträglichkeit an das Alter des Hundes gekoppelt genauso wie an die „Lebensphase“.

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